Dosismessungen bei Pendelbestrahlung mit kleinen und sehr kleinen Feldern an einem kreiszylindrischen Phantom

Abstract

An sehr kleinen Feldern, die bei paarweiser gleicher Größe verschiedene Feldbreiten hatten, wurde untersucht, ob die schmäleren Feldformen hinsichtlich des Herd—Hautquotienten irgend welche Vorteile bieten, wie dies bei großen und mittleren Feldern erwiesenermaßen der Fall ist. Dabei wurde gefunden, daß die Verhältnisse selbst bei den kleinsten und schmalsten Formen noch günstig liegen, daß aber der optimale Quotient nicht bei den schmalsten Feldformen liegt. Vielmehr ist er da zu finden, wo die Streuzusatzstrahlung die direkte Strahlendosis an der Oberfläche noch nicht allzu hoch überschreitet und sich mit ihr zu noch mäßigen Hautdosen addiert. In unseren Fällen lagen deshalb die Verhältnisse bei den 2 cm breiten Feldern am günstigsten. Die Verminderung des Focus—Haut-Abstandes zur Verringerung der Fehlerquellen bei weiteren ähnlichen Untersuchungen wird anheimgestellt, da sich so die Werte bei den ganz schmalen Feldern vielleicht noch günstiger gestalten. Eine wesentliche Fehlerquelle bildet die einpolige Achslagerung des Pendelgerätes; die dadurch bedingten Verbiegungen und Torsionen beeinträchtigen den Strahlengang bei ganz kleinen und schmalen Feldern erheblich.

Type
Publication
Inaugural-Dissertation zur Erlangung der Doktorwürde in der gesamten Medizin der Hohen Medizinischen Fakultät der Ludwig-Maximilians-Universität München

This is the doctoral thesis of my grandfather. It is an interesting coincidence that he was working on X-ray systems, as I am now working with X-ray images…